Schlagwort-Archive: Schulschließung Lippe-Grundschule

Schulschließung dauert an

Donnerstag, 16. April 2020

Liebe Eltern unserer Schülerinnen und Schüler,

sicherlich haben Sie bereits gestern und heute die Nachrichten aus Bund und Land verfolgt und sind darüber informiert, dass die Grundschulen zunächst weiterhin geschlossen bleiben.
Die Lehrerinnen und Lehrer Ihrer Kinder werden sich in den nächsten Tagen bei Ihnen und den Kindern mit Material und Aufgaben für das weitere Lernen zu Hause melden.
Es ist beabsichtigt, ab dem 04. Mai mit dem Unterricht für die Viertklässler zu starten. Hier warten wir noch auf genauere Ausführungen des Ministeriums, die es bis zum 29.04. geben soll. Gemeinsam mit der Stadt Delbrück werden wir bis zum Wiederbeginn für die Viertklässler Lösungen hinsichtlich der Reinigung der Schule und der Busfahrten erarbeiten.
Sobald uns Informationen zu Gruppengrößen, dem zeitlichen Umfang des Schulbesuchs für jedes Kind, den zu unterrichtenden Fächern und weiteren organisatorischen Fragen vorliegen, werden wir auch hierzu Konzepte entwickeln und die betroffenen Kinder und deren Familien schnellstmöglich informieren.
Zu einer beabsichtigten Ausweitung der Notbetreuungsgruppen liegen leider ebenfalls noch keine Informationen vor, diese sollen jedoch morgen den Schulen zugehen.
Informationen dazu werden Sie auf diesem Weg, über der Homepage der Schule und der Stadt Delbrück erhalten.
Bitte melden Sie sich doch per E-Mail oder morgen Vormittag gerne auch telefonisch bei mir, wenn Sie jetzt schon Betreuungsbedarf und aktuelle oder voraussichtliche Berechtigung dafür absehen können.
Trotz des Virus geht aber auch ein Teil des normalen Lebens weiter und es gibt gute Nachrichten im Hinblick auf das schon seit vielen Jahren geplante Kleinspielfeld auf unserem Schulgelände.
Hierzu leite ich unten stehend eine Nachricht von Frank Remmert vom Boker Sportverein mit der Bitte um Unterstützung durch Stimmabgabe an Sie weiter und verbleibe mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familien.
Passen Sie auf sich auf, bleiben Sie gesund und genießen Sie hoffentlich auch das schöne Wetter.

Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Steppuhn
Rektorin

Aktuelle und wichtige Informationen zum Corona-Virus und zu den Schulschließungen

Alle Schulen in Stadt Delbrück werden zum 16. März 2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung NRW geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht und alle schulischen Veranstaltungen sowie auch die Elternsprechtage ausfallen werden.

Übergangsregelung – Not-Betreuungsangebot
Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag, 17. März aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Es findet jedoch kein Unterricht statt.
Die Grundschulen in der Stadt Delbrück betreuen die Kinder an den genannten Tagen von Unterrichtsbeginn bis einschließlich zur vierten Unterrichtsstunde. Anschließend greifen, falls von den Eltern gebucht, die Betreuungsangebote wie OGS, Randstundenbetreuung (Acht bis eins und 13plus).
Die Gesamtschule betreut die Kinder am Montag, 16. März von Unterrichtsbeginn bis 15.00 Uhr und am Dienstag, 17. März von Unterrichtsbeginn bis 13.20 Uhr. Damit die Schulen besser planen können, ist es erforderlich, dass bei Inanspruchnahme des Not-Betreuungsangebotes die Schule darüber per Mail von den Eltern informiert wird. Die Nachricht ist an die im Bericht aufgeführte E-Mail- zu senden. An diesen beiden Tagen werden auch die Schulbusse wie gewohnt fahren.

Not-Betreuungsangebot für Eltern in unverzichtbaren Funktions-bereichen
Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden.

Anspruch auf diese Betreuung haben Eltern/Erziehungsberechtigte, wenn beide Elternteile oder Alleinerziehende in kritischer Infrastruktur arbeiten und eine unentbehrliche Schlüsselposition einnehmen. Diese Betreuung soll erfolgen, sofern eine private Betreuung, insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten (z.B. Homeoffice) nicht gewährleistet werden kann.

Schlüsselpersonen sind demnach Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Und das nur, wenn beide Elternteile als Schlüsselpersonen tätig sind, bei Alleinerziehenden in Schlüsselpositionen und wenn eine Betreuung, auch durch Ausschöpfung aller weiteren Maßnahmen (durch Familienangehörige oder flexible Arbeitszeiten) nicht möglich ist.

Voraussetzungen hierfür sind jedoch:
• Die Kinder weisen keine Krankheitssymptome auf,
• die Kinder stehen nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit
infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und sie weisen keine Krankheitssymptome
auf,
• die Kinder haben sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-
Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus
diesem Risikogebiet vergangen sind und sie zeigen keine Krankheitssymptome.

Die Ausnahme ist also strengen Kriterien unterworfen und darf angesichts der Situation nicht zur Regel werden.

Hin- und Rückfahrten zur Schule werden auch bei dem Not-Betreuungsangebot sichergestellt.

Eltern, die zu dieser Gruppe zählen, melden sich bitte umgehend bis Dienstag, 17. März, bis 10.00 Uhr per E-Mail bei der jeweiligen Schule und zeigen den Bedarf an.
Voraussetzung für die Prüfung der Notwendigkeit ist eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten, die bis Mittwoch, 18. März 2020 der Schulleitung vorgelegt werden muss. Die Vorlage für die Bescheinigung für den Arbeitgeber kann im nebenstehenden Infokasten heruntergeladen werden. Dort sind auch Prüfmatrizen für Alleinerziehende und für „beide Elternteile“ abgelegt, damit Familien schon jetzt prüfen können, ob sie Anspruch auf „Betreuung in besonderen Fällen“ erhalten. Desweiteren ist die Selbsterklärung der Eltern für die Betreuung von Kindern in Schulen (siehe Dokument im Downloadartikel) unterschrieben im Sekretariat der jeweiligen Schule abzugeben.

Die E-Mail-Adressen der Schulleitungen im Überblick:
Gesamtschule Delbrück Theresia.diekmann-brusche@stadt-delbrueck.de
Gymnasium Delbrück schulleiter@gymnasium-delbrueck.de
Lippe-Grundschule Boke lippe-grundschule@stadt-delbrueck.de
Johannes-Schule Delbrück johannes.grundschule@stadt-delbrueck.de
St. Marien-Schule Delbrück marion.gerson@stadt-delbrueck.de
Grundschule Ostenland grundschule.ostenland@stadt-delbrueck.de
Grundschulverbund andreas.potthast@stadt-delbrueck.de
Westenholz-Hagen
Kath. Grundschule Westerloh heike.rebbert@stadt-delbrueck.de